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Das Leder & Fell Waschkonzentrat

Die Erfindung des Gerbers.


Ausgezeichnet mit
Europa-Patent.
Deswegen Garantie für weiches Leder


Die Leder-Pflege-Fibel gibt Ihnen viele Auskünfte zum Leder, dem echten Naturmaterial.

Lesen Sie auch im Gästebuch und sehen Sie sich die Videos an.

Leder- und Narbentypen

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Rauh- bzw. Wildleder:

Richtiger Veloursleder sind alle jene Typen, deren Lederrockseite geschliffen ist. Dieses Leder wird meist aus Schaf, Ziege, Rind, Pore gefertigt.


Spaltleder:

Der untere Teil der gespaltenen Haut. Wird z.B. für Trachtenhosen als Rauhleder verwendet. Auch für Schuhe. Dasselbe Spaltleder kann aber auch mit Folie beschichtet sein oder eine andere Oberflächenfärbung mit film- bildenden Spritzaufträgen behandelt werden und Ist dann wegen der Ober- fläche als Glattleder im Handel. Grundsätzlich sind alle Spaltleder preiswerter als ein sogenanntes Volleder, das nicht gespalten wurde.


Nubukleder:

Sind alle jene Sorten, deren Narbenseite angeschliffen Ist. Es hat einen feineren, kürzeren, samtartigen Schliff, als die normalen Veloursleder. Nubuk wird aus Rind, Schaf, Ziege hergestellt.


Fensterleder:

Ist ein beidseitig geschliffenes, trangegerbtes Leder. Es ist beson- ders wassersüffig.


Pelzvelours:

Ein geschliffenes Schaf- oder Lammfell, bei dem die Wollseite innen verarbeitet Ist und daher besonders gut wärmt. Solche „Winterbeklei- dung' gibt's für Stiefel. Schuhe und Mäntel. Manchmal ist aber das Fell innen nicht angewachsen, sondern separat als Futter aus Webstoffen eingenäht. Das sind billigere Ausführungen.
Alle diese Ledertypen mit aufgerauhter Oberfläche werden manchmal auch mit dünnen Filmen überzogen. Dadurch wird das Leder glatt und weniger empfindlich. Das sind die Nappalan oder Nappatoleder.


Pferdeleder:

Spezialgerbung, sehr teuer, für Schuhe.


Lackleder:

Haben eine lackierte Oberfläche. Werden aus Rind, Ziege. Schwein, Kroko gefertigt.


Antikleder:

Auch aus verschiedenen Häuten. Haben die besondere "Antikfärbung". Häufig noch auf "Alt" getrimmt mit Bürst- und Poliereffekten.


Pore bzw. Schweinsleder:

Aus Schweinshäuten gefertigt. Kann sowohl als Narbenleder, wie auch Rauhleder gefertigt sein. Eine preiswerte Rohware. Es gibt also Nappa (glatte Oberfläche), wie auch Veloursleder (rauhe Oberfläche) von diesen Häuten.


Peccary:

Südamerikanische Wasserschweine für Handschuhe


Glace Leder:

Vorwiegend aus Lämmern, Superweiches Leder vorzugsweise für Handschuhe. Hat eine besondere Gerbung.


Safflanleder:

Ein Ziegenleder mit besonderem Narbenbild und Knirscheffekt. (für Portefeuille)


Pergamentleder:

Mit Glycerin behandelte rohe Haut, flach und hart aufge- trocknet, Trommelfelle, Lampenschirme.


Sämischleder:

Aus Hirsch, Reh, Elch, tuchweich, mit Tran gegerbt. Häufig nur einseitig gefärbt. (Trachtenbekleidung).


Als weniger bekannte Lederarten gibt es noch Gasmesserleder für Gasarmaturen. Orthopädieleder für Bandagen, Prothesen, Schuhe. Dieses Leder hat auch eine besondere Gerbung.
Auch Leder für das Pollieren von Metallen werden mit besonderer Gerbung hergestellt.


Futterleder:

Werden aus den verschiedensten Häuten gefertigt. Je nach Ver- wendung ist die Gerbung. Für Schuhe schweißechte Gerbung.


Chevraux:

Ein sehr hochwertiges, teures Ziegenleder für Schuhe.


Boxcalf:

Ein ebenfalls teures Leder aus Kalbfellen, für Schuhe. Wird auch für Portefeuille eingesetzt.


Blankleder:

Ein pflanzlich gegerbtes Rindleder, fest. Für Koffer und Taschen. Auch als Geschirrleder verwendet.


Fahlleder:

Auch pflanzlich gegerbt, weicher als Blankleder.


Juchtenleder:

Wie die beiden vorgenannten Lederarten ein kräftiges Rindleder, pflanzlich gegerbt und mit Ölen und Fetten getränkt. Früher mit Juchtenteeröl und Weidenrinde vorzugsweise in Rußland hergestellt. Schuhwerk Ist weich und wasserabstoßend.


Sohlenleder:

Für Hausschuhe und Pantoffel aus Rindspalt. Sonst ist es das Leder für den Schuh, kräftig und standfest gegerbt mit Rinden und Extrakten. Eine besondere Art Ist das Altgruben - Sohlen - Leder. Es muß mindestens ein Jahr In der Grube gegerbt werden. Dadurch wird es sehr abriebfest.


Skivers:

Das sind die Spalte vom Schaf. Dieser Narbenspalt wird zu Futterleder und Galanterieleder gegerbt.


Fantasieleder:

Der Ausdruck für alle möglichen Arten von Ledern aus jeder nur denkbaren Rohware - Auch mit Phantasie-Namen und -prägungen ausgestattet.


Nappaleder:

Dieser geläufige Name kommt eigentlich aus einer Stadt - Napa. Damit sind weiche, sortige Narbenleder gemeint, die sowohl für Bekleidung, wie auch für Schuhe, Stiefel. Taschen und Möbel verarbeitet werden. Manchmal sagt man auch nappiertes Leder. Damit sind die schon erwähnten Nappalanleder gemeint, also Rauhleder mit glättender Beschichtung.


Rindbox:

Vollnarbiges, kräftiges, Rindleder für Schuhe, Lederwaren


Schleifbox:

Wie Rindbox, aber Narbenfehler durch korrigieren (schleifen) größtenteils beseitigt.


Felle:

Hier meint der Fachmann Immer Häute mit Haaren oder Wolle. Man kennt Vorlegefelle und Dekofelle und Autofelle.


Waterproofleder:

Wasserdichtes Leder (Ski-Schuhe, Stiefel)


Militarleder:

Besonders präpariertes Leder für hohe Ansprüche


ASA-Leder:

Arbeitsschutzleder - Handschuhe, Schürzen. Mützen


Buchbinderleder:

Für Bucheinbände


Chevrette:

Schafleder auf Ziege getrimmt


Roßchevraux:

Besonders zähes, dichtes Pferdeleder


Kalbkid:

Auf Kalb gearbeitetes Oberleder von kleinen Rindern


Marokko-Leder:

Vegetabilisch (pflanzlich) gegerbtes Schafleder


Bastard:

Besonders feinnachgiebiges, reißfestes Schafleder


Geschirrleder:

Pflanzlich oder alaungegerbtes Leder für Reitsport


Chairleder:

Elegantes dünnes Wild-Velourleder für Handschuhe


Straußenleder:

Charakteristische Noppenstruktur für Taschen, Koffer

 

Narben-Strukturen

Rind Ziege Schaf
Schlange Schwein Eidechse
     

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